Galileo Computing < openbook > Galileo Computing - Professionelle Bücher. Auch für Einsteiger.
Professionelle Bücher. Auch für Einsteiger.

Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Über die Autoren
Über dieses Buch
Linux und BSD: Geschichte und Grundbegriffe
1 Der Kernel
2 Die Grundlagen aus Anwendersicht
3 Die Shell
4 Reguläre Ausdrücke
5 Konsolentools
6 Die Editoren
7 Shellskriptprogrammierung
8 Benutzerverwaltung
9 Grundlegende Verwaltungsaufgaben
10 Netzwerkgrundlagen
11 Anwendersoftware für das Netzwerk
12 Netzwerkdienste
13 Mailserver unter Linux
14 LAMP
15 DNS-Server
16 Secure Shell
17 Die grafische Oberfläche
18 Window-Manager und Desktops
19 X11-Programme
20 Multimedia und Spiele
21 Softwareentwicklung
22 Crashkurs in C und Perl
23 Einführung in die Sicherheit
24 Netzwerksicherheit überwachen
25 Prozesse und IPC
26 Bootstrap und Shutdown
27 Dateisysteme
28 Virtualisierung und Emulatoren
A Die Installation
B Lösungen zu den einzelnen Aufgaben
C Kommandoreferenz
D X11-InputDevices
E MBR
F Die Buch-DVDs
G Glossar
H Literatur
Stichwort

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Linux von Johannes Ploetner, Steffen Wendzel
Das umfassende Handbuch
Buch: Linux

Linux
geb., mit 2 DVDs
1.200 S., 39,90 Euro
Galileo Computing
ISBN 978-3-8362-1483-4
Pfeil C Kommandoreferenz

C Kommandoreferenz

Die Idee

Diese Kommandoreferenz bietet Ihnen eine Übersicht über die wichtigsten Linux- und BSD-Befehle und deren wichtigste Optionen. Einige dieser Programme sind nicht auf allen Systemen verfügbar, bei anderen sind nicht alle Parameter auf jedem System verfügbar oder heißen jeweils anders.[Fn. Beispielsweise ist das Programm tac nicht unter OpenBSD zu finden.] Des Weiteren unterstützen einige Programme sowohl Optionen mit einem vorangehenden Bindestrich (etwa uniq -c) als auch den sogenannten GNU-Style mit zwei Strichen (etwa uniq --count). Unter BSD wird oftmals nur die Nicht-GNU-Variante unterstützt, weshalb portable Skripte auch nur diese Optionen verwenden sollten.

alias

alias ist ein shellinterner Befehl, um eine Kurzform für (komplexe) Kommandos zu erstellen. Die Parameter, die von alias unterstützt werden, hängen von der Implementierung in der jeweiligen Shell ab, da alias shellintern ist. Näheres zu diesem Befehl erfahren Sie in Kapitel 3.

apropos

Siehe man.

awk

  • Pfad: /usr/bin/awk
  • Nutzen: awk ist ein Streameditor und eine Skriptsprache.
  • Hinweis(e): awk wird in Kapitel 4 im Detail besprochen.

bc

  • Pfad: /usr/bin/bc
  • Nutzen: bc ist ein programmierbarer Taschenrechner für die Konsole.
  • Hinweis(e): Der bc wird in Kapitel 7, »Shellskriptprogrammierung«, behandelt.

cal

  • Pfad: /usr/bin/cal
  • Nutzen: cal gibt einen Kalender auf der Konsole aus
  • Hinweis(e): cal muss mit der vierstelligen Jahreszahl aufgerufen werden, der Monat wird hingegen zweistellig angegeben.

Wenn cal ohne Parameter aufgerufen wird, gibt es den aktuellen Monat aus. Möchte man einen anderen Monat ausgeben, so müssen sowohl Monat (zweistellig), als auch Jahr (vierstellig, sonst A.D.) angegeben werden. Es kann auch nur ein vierstelliges Jahr ohne Monat angegeben werden, um den gesamten Jahreskalender anzeigen zu lassen.

$ cal 10 1984
    Oktober 1984
So Mo Di Mi Do Fr Sa
    1  2  3  4  5  6
 7  8  9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31

Listing C.1  cal gibt den Oktober 1984 aus.

cd

  • Pfad: Shell-Builtin
  • Nutzen: cd wechselt das aktuelle Verzeichnis.
  • Hinweis: Im Normalfall wird nur das neue Verzeichnis als Argument angegeben.

Tabelle C.1  cd-Optionen

Parameter Wirkung

Verzeichnis

Wechselt das Arbeitsverzeichnis der Shell zu Verzeichnis.

-

Wechselt in das letzte Verzeichnis und macht damit den letzten cd-Aufruf rückgängig.


compress

  • Pfad: /bin/compress
  • Nutzen: compress komprimiert Dateien.
  • Hinweis: Sehen Sie sich hierzu die Referenz zum gzip-Programm an. Beide Programme haben
  • praktisch dieselben Parameter.

cp

  • Pfad: /bin/cp
  • Nutzen: cp kopiert Dateien.

Tabelle C.2  cp-Optionen

Parameter Wirkung

-i

Für den Fall, dass durch einen Kopiervorgang eine vorhandene Datei überschrieben wird, erscheint eine Abfrage, ob tatsächlich überschrieben werden soll.

-R

Wenn ein Verzeichnis kopiert wird, erfolgt der Kopiervorgang rekursiv.

-v

Für jede zu kopierende Datei werden Quelle und Ziel angezeigt.


$ cp -R ./Verzeichnis /tmp/

Listing C.2  Beispielaufruf

cut

  • Pfad: /bin/cut
  • Nutzen: cut splittet Dateien.

date

  • Pfad: /bin/date
  • Nutzen: date gibt die aktuelle Systemzeit aus und kann diese auch setzen.
  • Hinweis: Ohne Option wird die aktuelle Systemzeit samt Datum ausgegeben.

Die Zeit wird im Format [[[[[[cc]yy]mm]dd]HH]MM[.SS]] gesetzt. Für den 22.11.2005 19:06 Uhr und 40 Sekunden sieht das wie folgt aus:

# date 200511221906.40
Tue Nov 22 19:06:40 CET 2005

Listing C.3  Datum und Zeit konfigurieren

Tabelle C.3  date-Optionen

Parameter Wirkung

-r DATEI

Zeigt die letzte Änderung der Datei DATEI an.

-s ZEIT

Setzt die Uhrzeit sowie das Datum nach der Zeichenkette ZEIT. Diese Option ist root vorbehalten.

-u

Zeigt oder setzt die Zeit nach der UTC (Universal Time Coordinated).


dig

  • Pfad: /usr/(s)bin/dig
  • Nutzen: dig sendet Anfragen an einen Nameserver.
  • Hinweis: Aufruf in der Form dig @server name type. Über diverse Parameter, auf die hier nicht eingegangen wird, etwa +[no]adflag, ist es möglich, den DNS-Paketheader sehr genau zu gestalten und einzelne Flags/Bits (nicht) zu setzen.

Tabelle C.4  dig-Optionen

Parameter Wirkung

[server]

Hierbei handelt es sich um die Adresse bzw. den Hostnamen des DNS-Servers, an den eine Anfrage gesendet werden soll.

[name]

Über name wird angegeben, welchen Ressource-Record man abfragen möchte (etwa pop3.web.de).

[type]

Der Typ des Ressource-Records. Beispielsweise sollten Sie hier »A« für einen IPv4-Address-Record, AAAA für einen IPv6-Address-Record und NS für einen Nameserver-Record angeben. Weitere Typen von Ressource-Records werden in Kapitel 15 DNS-Server besprochen.

-b [a]

Um die Absenderadresse eines Paketes festzulegen, wird der Parameter -b adresse verwendet.

-4/-6

Ausschließliche Verwendung von IPv4 (-4) bzw. IPv6 (-6).

+[no]tcp

Veranlasst dig dazu, ausdrücklich (nicht) das TCP-Protokoll zu verwenden (die Alternative stellt UDP dar).

+[no]cl

Zeigt die Klasse der DNS-Pakete (etwa »Internet«) (nicht) an.

+[no]ttlid

Zeigt die TTL der empfangenen Response-Pakete (nicht) an.

+[no]question

Zeigt die Question-Sektion der Response-Pakete (nicht) an. Diese Sektion enthält die an den Server gestellten Anfragen.


egrep

  • Pfad: /usr/bin/egrep
  • Nutzen: egrep verhält sich wie grep -E.
  • Hinweis: Weitere Hinweise finden Sie im Eintrag zu grep.

Emacs

  • Pfad: /usr/bin/emacs
  • Nutzen: emacs ist ein beliebter Texteditor.
  • Hinweis: Der emacs wird ausführlich unter 6.4 Emacsbeschrieben.

grep

  • Pfad: /usr/bin/grep
  • Nutzen: grep durchsucht Texte nach regulären Ausdrücken.

Tabelle C.5  grep-Optionen

Parameter Wirkung

-b

Gibt das Offset der gefundenen Stelle im Input-Stream oder in der Input-Datei aus.

-E

Behandelt den regulären Ausdruck als erweiterten regulären Ausdruck. Damit können mehrere Muster parallel angegeben werden, wobei sich grep wie egrep verhält.

-f [f]

Liest von der Eingabedatei [f].

-I

Überspringt binäre Dateien.

-n

Vergibt Zeilennummern für die Ausgabe.


GRUB

  • Pfad: /sbin/grub
  • Nutzen: grub dient zur Modifikation des Master Boot Records.
  • Hinweis: Das Programm wird in Kapitel 25, »Bootstrap und Shutdown«, besprochen.

gzip, compress, gunzip, uncompress, zcat, gzcat

  • Pfad: /bin/gzip,compress, ...
  • Nutzen: gzip und compress komprimieren Dateien mittels verschiedener Formate; gunzip und uncompress dekomprimieren diese Dateien wieder. zcat und gzcat geben die (de)komprimierten Dateien auf der Standardausgabe aus.
  • Hinweise:
1. Diese Programme kommen besonders bei der Komprimierung von tar-Archiven zum Einsatz.
       
2. Ein Rückgabewert von »1« gibt einen Fehler, ein Rückgabewert von »2« eine Warnung an. Bei einem Rückgabewert von »0« ist alles in Ordnung.
       
3. Die einzelnen Kompressionsformate sind in den RFCS 1950 bis 1952 beschrieben.
       
4. Übrigens steht das »g« in gzip für »gratis«.
       

Tabelle C.6  Optionen

Parameter Wirkung

-V

Zeigt die Programmversion an.

-c

Die komprimierte bzw. dekomprimierte Ausgabe wird auf die Standardausgabe und nicht in einer Datei geschrieben (zcat-/gzcat-Modus).

-d

Dekomprimiert eine Datei (uncompress-Modus).

-1...9

Kompressionsfaktor

-o [n]

Die Ausgabe wird in der Datei [o] gespeichert.

-S [s]

Setzt das Suffix für komprimierte Dateien.

-r

Rekursiver Modus für compress. Auch Unterverzeichnisse werden dadurch einbezogen.

-q

»quiet-mode«. Es werden keine Informationen ausgegeben.

-v

»verbose-mode«. Es werden ausführliche Informationen ausgegeben.


$ gzip myfile
$ ls
myfile.gz
$ gzcat myfile.gz
Das ist der Inhalt der myzfile-Datei.
Test, Test, Test.
$ gunzip myfile.gz
$ ls
myfile

Listing C.4  Beispiel für eine gzip-Verwendung

head

  • Pfad: /bin/head
  • Nutzen: head zeigt die ersten Zeilen einer Datei an.
  • Hinweis(e): head -123 und head -n 123 haben dieselbe Wirkung.

Tabelle C.7  head-Optionen

Parameter Wirkung

-[n]

Gibt die ersten [n] Zeilen aus.

-n [n]

Gibt ebenfalls die ersten [n] Zeilen aus.


hexdump

  • Pfad: /usr/bin/hexdump
  • Nutzen: hexdump gibt einen Dateiinhalt in verschiedenen Formen aus.

Tabelle C.8  hexdump-Optionen

Parameter Wirkung

-d

2-Byte-Ausgabe in dezimaler Form

-o

2-Byte-Ausgabe in oktaler Form

-v

Gibt jede Input-Zeile aus. Tauchen mehrfache Wiederholungen auf, so würde hexdump sonst nur das *-Zeichen ausgeben.

-x

hexadezimale Ausgabe


host

  • Pfad: /usr/bin/host
  • Nutzen: host löst DNS-Namen in IP-Adressen auf und umgekehrt.
  • Aufruf: host NAME/IP [NAMESERVER]

Tabelle C.9  host-Optionen

Parameter Wirkung

NAME/IP

Der wichtigste Parameter ist der Rechnername, der in eine IP aufgelöst werden soll, beziehungsweise die IP, die in einen Rechnernamen aufgelöst werden soll.

[NAMESERVER]

Optional: Wird ein DNS-Server angegeben, so wird dieser direkt befragt. Wird dieser Parameter weggelassen, werden die systemweit konfigurierten DNS-Server benutzt.


$ host www.sueddeutsche.de ns0.de.clara.net
Using domain server:
Name: ns0.de.clara.net
Address: 212.82.225.170#53
Aliases:

www.sueddeutsche.de has address 213.221.91.5

Listing C.5  Beispielaufruf

hostname

  • Pfad: /bin/hostname
  • Nutzen: hostname gibt den Hostnamen des Systems aus oder ändert ihn.
  • Hinweis: Bei der Änderung des Hostnamens wird keine Veränderung an einem Nameserver vorgenommen; die Änderung beschränkt sich auf das lokale System.

Tabelle C.10  hostname-Optionen

Parameter Wirkung

}

Wird hostname ohne Parameter aufgerufen, wird der FQDN-Hostname des Systems ausgegeben.

[NAME]

Wird hostname mit einem Parameter aufgerufen, so wird der Hostname entsprechend dem Parameter geändert.

-s

Gibt nur den Hostnamen selbst (ohne Domain) aus.


info

  • Pfad: /usr/bin/info
  • Nutzen: info zeigt GNU-Infoseiten an.
  • Hinweis: Im Allgemeinen wird info mit dem zu erläuternden Befehl als Argument aufgerufen.

kill

  • Pfad: /bin/kill
  • Nutzen: kill sendet Signale an Prozesse.
  • Hinweis: Oft wird kill nur zum Beenden von Prozessen genutzt – das Programm kann aber noch deutlich mehr.
  • Aufruf: kill [-SIG] PID [PID2...]

Tabelle C.11  kill-Optionen

Parameter Wirkung

[-SIG]

Optional: Gibt an, welches Signal kill an den Prozess senden soll. Wird dieser Parameter weggelassen, so wird ein SIGTERM gesendet, was den Prozess »freundlich« zum Beenden auffordert (mehr über Signale erfahren Sie unter 25.3 Prozesse und Signale.)

PID

Es muss mindestens die PID eines Prozesses angegeben werden, an den das Signal geschickt werden soll.

[PID2...]

Wenn Sie das Signal an mehr als einen Prozess senden wollen, können Sie optional weitere PIDs angeben.


$ kill -9 12345

Listing C.6  Beispielanwendung

killall

  • Pfad: /usr/bin/killall
  • Nutzen: killall funktioniert genau wie kill, mit dem Unterschied, dass man auch Prozessnamen anstelle der PID angeben kann.
  • Hinweis: Der Aufruf von killall -SIG PROZESS ist äquivalent zu kill -SIG `pidof PROZESS`.
$ killall -9 xterm

Listing C.7  Beispielanwendung

lilo

  • Pfad: /sbin/lilo
  • Nutzen: lilo dient zur Modifikation des Master Boot Records.

ln

  • Pfad: /bin/ln
  • Nutzen: ln erzeugt Links.
  • Hinweis: Es können sowohl Hardlinks als auch Softlinks (symbolische Links) erstellt werden.

Tabelle C.12  ln-Optionen

Parameter Wirkung

-s

Erstellt einen symbolischen Link.

-h/-n

Wenn das Ziel ein symbolischer Link auf ein Verzeichnis ist, so wird dieser nicht verfolgt.

-v

Gibt aus, von welcher Datei und zu welcher Datei ein Link erzeugt wurde.


logger

  • Pfad: /usr/bin/logger
  • Nutzen: logger protokolliert Meldungen durch syslogd. Verwendung findet das Programm besonders in der Shellskriptprogrammierung.

Tabelle C.13  logger-Optionen

Parameter Wirkung

-i

Prozess-ID loggen

-f [d]

Meldung in Datei d schreiben

-p [pr]

Die Priorität pr verwenden. pr setzt sich dabei aus der Facility und dem Level, etwa system.notice, zusammen (siehe Abschnitt Syslog).

-s

Meldung zusätzlich auf die Standardfehlerausgabe schreiben


ls

  • Pfad: /bin/ls
  • Nutzen: ls Listet den Inhalt eines Verzeichnisses auf.
  • Hinweis: Viele Optionen funktionieren nur in Verbindung mit der -l-Option.

Tabelle C.14  ls-Optionen

Parameter Wirkung

-a

Zeigt versteckte Dateien an.

-h

Gibt die Dateigröße auf eine sinnvolle Größe gerundet (etwa KB oder MB) aus.

-i

Gibt die Inode-Nummer einer Datei aus.

-l

Gibt ausführliche Informationen zu den Dateien aus.

-m

Gibt die Dateien separiert durch Kommas aus.

-n

Gibt ausführliche Informationen zu Dateien aus (wie -l), jedoch werden die User- und Group-ID der Datei numerisch dargestellt.

-F

Gibt einen Slash hinter jeder Datei aus, die ein Verzeichnis ist.

-R

Gibt die Unterverzeichnisse rekursiv aus.

-r

Dreht die Ausgabereihenfolge um (nützlich bei -t und -S).

-S

Sortiert die Dateien nach Größe in absteigender Reihenfolge.

-T

Gibt ausführliche Timestamp-Informationen für jede Datei aus.

-t

Gibt die Dateien sortiert nach ihrem Timestamp aus, wobei die aktuellen Timestamps zuerst ausgegeben werden.


make

  • Pfad: /usr/bin/make
  • Nutzen: make wird primär zur automatischen Übersetzung und Installation von Softwareprojekten verwendet.
  • Hinweis: Eine umfangreiche Beschreibung mit Anwendungsbeispielen zu make finden Sie in Abschnitt 21.8 make.

Tabelle C.15  make-Optionen

Parameter Wirkung

-f [m]

Normalerweise verwendet make eine Datei namens Makefile, um Befehle entgegenzunehmen. Möchte man eine andere Datei oder eine Datei [m] verwenden, so kann man diese über den Parameter -f angeben.

-n

Mit diesem Parameter führt make keine Befehle aus, zeigt aber trotzdem an, was ausgeführt werden würde, wenn man make normal starten würde.

-t

Führt alle Befehle aus, aber unterdrückt explizit die Ausgabe, um welche Befehle es sich dabei handelt (vergleichbar mit dem @-Zeichen, das vor die einzelnen Befehle gestellt werden kann).


man

  • Pfad: /usr/bin/man
  • Nutzen: Mit man kann man Hilfeseiten (»Manpages«) betrachten.
  • Hinweis: Im Normalfall ruft man man mit dem Programm als Parameter auf, für das man die Hilfeseite angezeigt bekommen möchte.

Tabelle C.16  man-Optionen

Parameter Wirkung

NR Befehl

Gibt es mehrere Hilfeseiten zu einem Befehl, so kann man über das Voranstellen der Sektionsnummer zwischen den einzelnen Hilfeseiten wählen.

-k Suchbegriff

Sucht alle Hilfeseiten mit »Suchbegriff« heraus und zeigt deren Kurzbeschreibung an.

-f Befehl

Sucht alle sich auf »Befehl« beziehenden Hilfeseiten heraus und zeigt deren Kurzbeschreibung an.


mkfifo

  • Pfad: /sbin/mkfifo
  • Nutzen: mkfifo erstellt eine FIFO-Datei im Dateisystem.
  • Hinweis(e): Weitere Informationen zu Anwendung von FIFOs finden Sie im Shell-Kapitel. Technische Hintergründe können Sie in Kapitel 25, »Prozesse und IPC«, nachlesen.

Tabelle C.17  mkfifo-Optionen

Parameter Wirkung

-mode [Modus]

Setzt die Zugriffsrechte der Datei gemäß [Modus].


mv

  • Pfad: /bin/mv
  • Nutzen: mv ändert Dateinamen bzw. »verschiebt« Dateien in andere Verzeichnisse.

Tabelle C.18  mv-Optionen

Parameter Wirkung

-i

Wird eine existierende Datei durch einen mv-Aufruf überschrieben, so erscheint eine Abfrage, die es dem Benutzer ermöglicht, den Vorgang entweder tatsächlich durchzuführen oder abzubrechen.

-v

Gibt den alten und den neuen Dateinamen einer Datei aus.


$ mv -v DateiA DateiB
"DateiA" -> "DateiB"

Listing C.8  Beispielaufruf

named

  • Pfad: meist /usr/sbin/named
  • Nutzen: named ist der Standard-Nameserver der meisten unixartigen Systeme. Es handelt sich dabei um den im Buch besprochenen Dienst BIND.

Tabelle C.19  named-Optionen

Parameter Wirkung

-c

Soll nicht die Standardkonfigurationsdatei verwendet werden, so kann mit diesem Parameter explizit der Pfad der zu verwendenden Datei angegeben werden.

-d [l]

Legt den Debug-Level des Nameservers fest. Je höher dieser Level angegeben wird, desto mehr Debug-Informationen erhalten Sie.

-f

Der Server »forkt« sich nicht zum Dämon-Prozess, sondern läuft im Vordergrund.

-g

Der Server schreibt alle Fehlermeldungen direkt durch STDERR auf die Konsole, anstatt über syslogd zu protokollieren.

-p [p]

Soll nicht der Standard-DNS-Port (53) verwendet werden, so kann durch diesen Parameter ein alternativer Port angegeben werden.

chroot-Umgebung fungieren soll. Unter einigen Systemen (etwa OpenBSD) läuft BIND standardmäßig in einer solchen Umgebung.

-v

Gibt die Versionsnummer aus.

-u [id]

Diese Option setzt die Benutzer-ID, unter der BIND läuft, herab, nachdem alle Aktionen durchgeführt wurden, die die Zugriffsrechte des Superusers voraussetzen.


nl

  • Pfad: /bin/nl
  • Nutzen: nl fügt Zeilennummern für Dateien ein.
  • Hinweis: Dieses Programm gehört nicht zum Standardumfang aller Distributionen und BSD-Derivate.

od

  • Pfad: /usr/bin/od
  • Nutzen: od kann Dateien in beispielweise oktaler oder hexadezimaler Form anzeigen.

Tabelle C.20  od-Optionen

Parameter Wirkung

-t FORMAT

Gibt das Ausgabeformat an. Mögliche Werte für FORMAT sind beispielsweise »x« für hexadezimale Ausgabe oder ein »f« für eine Ausgabe in Fließkomma-Form. Folgt auf diesen Buchstaben noch eine weitere Zahl, so bestimmt diese die Anzahl der Bytes, die für die Darstellung genutzt werden sollen.


paste

  • Pfad: /bin/paste
  • Nutzen: paste fügt Dateiinhalte zeilenweise über ein spezifizierbares Trennungszeichen zusammen.

pwd

  • Pfad: /bin/pwd (bzw. Shell-Builtin)
  • Nutzen: pwd gibt das aktuelle Arbeitsverzeichnis (englisch working directory) aus.

read

  • Pfad: shellintern
  • Nutzen: read liest Daten von STDIN oder aus einer Pipe/FIFO und speichert diese Werte in einer Variable.
  • Hinweis: Nicht jede Shell unterstützt read. Nutzen können Sie read beispielsweise in der bash, zsh und pdksh. Auch die unterstützten read-Parameter sind in den verschiedenen Shells jeweils unterschiedlich.

scp

scp ist ein Client der Secure-Shell. Alle wichtigen Optionen und Informationen zu diesem Programm finden Sie in Kapitel 16 Secure Shell.

script

  • Pfad: /usr/bin/script
  • Nutzen: script erstellt ein Typescript einer Shell-Session.
  • Hinweis: Durch die Environment-Variable $SHELL kann eine Shell spezifiziert werden, die script verwenden soll.

Tabelle C.21  script-Optionen

Parameter Wirkung

-a [d]

Hängt die Ausgabe an das Ende der übergebenen Datei d an.


sed

  • Pfad: /bin/sed
  • Nutzen: sed ist ein nicht-interaktiver Stream-Editor.

seq

  • Pfad: /usr/bin/seq
  • Nutzen: seq gibt – basierend auf den übergebenen Parametern – eine Zahlenfolge aus.
  • Aufruf: seq ERSTE_ZAHL [ABSTAND] LETZTE_ZAHL

Tabelle C.22  seq-Optionen

Parameter Wirkung

ERSTE_ZAHL

Die erste Zahl der Folge.

ABSTAND

Dieser Parameter ist optional: Wird er angegeben, so ist die nächste Zahl der Folge um diesen Abstand größer.

LETZTE_ZAHL

Die letzte Zahl der Folge. Bis hierhin wird gezählt.


$ seq 1 4
1
2
3
4
$ for i in `seq 1 2 9` ; do echo -n "$i " ; done
1 3 5 7 9

Listing C.9  Beispielanwendung

shutdown

  • Pfad: /sbin/shutdown
  • Nutzen: shutdown fährt das System herunter.
  • Hinweis: Kann im Normalfall nur von root aufgerufen werden.

Tabelle C.23  shutdown-Optionen

Parameter Wirkung

-r ZEIT

Startet nach dem Shutdown neu. Die Angabe von ZEIT ist entweder eine Zeichenkette, die eine Uhrzeit beschreibt, oder now.

-h

Wie -r; nur wird das System nicht wieder hochgefahren.

-c

Stoppt einen bereits eingeleiteten Shutdown.

-f

Überspringt einen Dateisystem-Check mit fsck beim nächsten Boot.

-F

Erzwingt einen Dateisystem-Check mit fsck beim nächsten Boot.

... Message

Als letzter Parameter kann allen anderen Parameterkombinationen noch eine Nachricht übergeben werden, die an alle eingeloggten Benutzer gesendet wird.


sleep

  • Pfad: /bin/sleep
  • Nutzen: sleep wartet eine bestimmte Anzahl von Sekunden, bevor es sich beendet.

Tabelle C.24  sleep-Optionen

Parameter Wirkung

[Sekunden]

Gibt die Zeit in Sekunden an, die gewartet werden soll.


sort

  • Pfad: /bin/sort
  • Nutzen: sort sortiert die Eingabe.
  • Hinweis: Unter BSD und Linux verhält sich sort in der Regel unterschiedlich. Unter Linux wird direkt nach ASCII-Zeichen (inklusive Leerzeichen) sortiert, unter BSD werden Leerzeichen standardmäßig übersprungen, was zu unterschiedlichen Ergebnissen führen kann.

Tabelle C.25  sort-Optionen

Parameter Wirkung

--version

Gibt die Programmversion aus.

--help

Gibt einen Hilfstext aus.

-b

Überspringt Leerzeichen am Anfang einer Zeile.

-d

Sortiert nur nach Leerzeichen und alphanumerischen Zeichen.

-g

Sortierung durch numerischen Wert

-u

Gibt nur die erste von mehreren identischen Zeilen aus.


$ wc -l anhg_*.tex | sort -b
...
    59 anhg_dvd.tex
    94 anhg_misc.tex
   495 anhg_install.tex
   901 anhg_loesungen.tex
  1602 anhg_komref.tex
  3151 insgesamt

Listing C.10  Beispielanwendung

split

  • Pfad: /usr/bin/split
  • Nutzen: split kann große Dateien in kleinere Stücke aufteilen (»aufsplitten«). Dazu übergibt man dem Programm zum einen die gewünschte Dateigröße und zum anderen die Datenquelle sowie das gewünschte Präfix. Als Ergebnis des Programms erhält man mehrere Dateien mit dem Namen »Präfixaa«, »Präfixab«, »Präfixac«, ... in der angegebenen Größe.
  • Hinweis: split kann sowohl existierende Dateien als auch Daten von der Standardeingabe verarbeiten. Nützlich ist dies vor allem, wenn man ein großes Archiv mit tar erstellt, dieses aber schon während der Erstellung in kleinere Teile aufsplitten will (vgl. Beispiel). Wie Sie die gesplitteten Dateien dann wieder zusammenfügen, lesen Sie in Abschnitt 5.6 split – Dateien aufspalten.
  • Aufruf: split [Optionen] EINGABE PRÄFIX

Tabelle C.26  split-Parameter

Parameter Wirkung

-b

Legt die Größe (in Bytes) der einzelnen Dateien fest. Erlaubt sind aber auch Modifier wie »k« für Kilobyte und »m« für Megabyte. Wird dieser Parameter nicht angegeben, werden Dateien mit jeweils 60K erstellt.

EINGABE

Als Nächstes gibt man die aufzuteilende Datei an. Möglich ist aber auch das Lesen von der Standardeingabe, indem man »-« als Dateinamen benutzt oder den Parameter gleich ganz weglässt.

PRÄFIX

Das Prafix der zu erstellenden Dateinamen. Wird kein Präfix angegeben, wird das Präfix »x« verwendet.


$ tar -cz buch.ps | split -b 25m - buch.tar.gz.
$ du -sch buch.*
155M    buch.ps
25M     buch.tar.gz.aa
25M     buch.tar.gz.ab
25M     buch.tar.gz.ac
17M     buch.tar.gz.ad

Listing C.11  Beispielanwendung

ssh

  • Pfad: /usr/bin/ssh
  • Nutzen: ssh ist der Client der Secure-Shell.

sync

  • Pfad: /bin/sync
  • Nutzen: sync schreibt Daten, die noch nicht auf ein Medium geschrieben wurden, auf selbiges und erwirkt dadurch eine Synchronisation zwischen Speicher und Speichermedium.

tail

  • Pfad: /bin/tail
  • Nutzen: tail zeigt die letzten Zeilen einer Datei an.
  • Hinweis: tail -123 und tail -n 123 haben dieselbe Wirkung.

Tabelle C.27  tail-Optionen

Parameter Wirkung

-[n]

Gibt die letzten [n] Zeilen aus.

-n [n]

Gibt ebenfalls die letzten [n] Zeilen aus.

-f

Wartet periodisch darauf, dass neue Daten in den Input-Stream geschrieben werden, die tail dann ausgibt. Dieser Parameter eignet sich besonders beim Monitoring von Logfiles in einer Konsole, etwa mit tail -f /var/log/messages.


tar

  • Pfad: /bin/tar
  • Nutzen: tar erzeugt (komprimierte) Archive von Dateien.
  • Hinweis: Standardmäßig verwendet tar das Tape-Device. Falls man direkt auf Dateien zugreifen möchte, sollte man durch den Parameter -f eine Datei angeben. Unter der folgenden Tabelle finden Sie ein Beispiel, das den Nutzen dieses Parameters verdeutlicht.

Tabelle C.28  tar-Optionen

Parameter Wirkung

-c

Erzeugt ein neues Archiv.

-r

Fügt die angegebenen Dateien zu einem bestehenden Archiv hinzu.

-t

Zeigt den Inhalt eines Archivs an.

-u

Alias für -r

-x

Entpackt ein Archiv.

-C

Setzt das Arbeitsverzeichnis. Dadurch werden die Dateien des Archivs in das entsprechende Verzeichnis entpackt bzw. aus diesem Verzeichnis archiviert.

-f [a]

Verweist auf die Datei [a]. Wird dieser Parameter nicht verwendet, so benutzt tar das Tape-Device, also unter OpenBSD z. B. /dev/rst0.

-H

Folgt symbolischen Links, die in der Kommandozeile übergeben wurden.

-h

Folgt allen symbolischen Links, die in den Dateien vorgefunden werden, die archiviert werden sollen.

-O

Erzeugt »Old-style«-Archive. Diese Archive sind nicht POSIX- konform.

-P

Lässt den führenden Slash von Pfadnamen stehen.

-v

Verbose-Modus: Es werden viele Details der Arbeit von tar ausgegeben. Entpackt man beispielsweise ein Archiv, so werden alle Dateinamen auf STDOUT geschrieben.

-X

Überspringt Mountpoints.

-Z

(De)komprimiert Archive mittels compress (Endung .tar.Z).

-z

(De)komprimiert Archive mittels gzip (Endung .tar.gz, auch .tgz).

-j

(De)komprimiert Archive mittels bzip2 (Endung .tar.bz2).


// Fehler: tar zeigt nicht den Inhalt der Archivdatei
// an, sondern will auf das Tape-Device zugreifen.
$ tar -t woodproject.tgz
tar: Failed open to read on /dev/rst0: Permission
denied

// Folglich gibt man mit dem Parameter -f die
// gewünschte Datei explizit an, doch...
$ tar -tf woodproject.tgz
tar: Cannot identify format. Searching...
tar: Cpio file name length 5091 is out of range
tar: Invalid header, starting valid header search.
tar: Cpio file name length 54861 is out of range
tar: Cpio file name length 63245 is out of range
tar: Cpio file name length 44998 is out of range
...
...
tar: Cpio file name length 3874 is out of range
tar: Cpio file name length 18878 is out of range
tar: Cpio file name length 13728 is out of range
tar: Cpio file name length 39780 is out of range
tar: Cpio file name length 39233 is out of range
tar: Cpio file name length 42478 is out of range
tar: Cpio file name length 51708 is out of range
tar: Cpio file name length 34737 is out of range
tar: End of archive volume 1 reached

// ... da tar-Archive typischerweise durch das gzip-
// Programm komprimiert werden, muss noch die Art der
// Komprimierung an tar übergeben werden: in diesem
// Fall der Parameter -z.
$ tar -tzf woodproject.tgz
1.jpg
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7.jpg
...
...

Listing C.12  tar verwenden

touch

  • Pfad: /usr/bin/touch
  • Nutzen: touch ändert die Zugriffs- und Modifikationszeit von Dateien.
  • Hinweis: Wird dem Befehl touch ein nicht existierender Dateiname übergeben, so wird dieser erstellt. touch wurde mit AT&T Unix 7 eingeführt.

Tabelle C.29  touch-Optionen

Parameter Wirkung

-a

Ändert die Zugriffszeit (Access Time) der Datei.

-c

Für den Fall, dass eine Datei nicht existiert, wird sie auch nicht erstellt.

-f

Versucht, ein Update zu erzwingen, falls die Zugriffsrechte das Update nicht zulassen.

-m

Ändert die Modifikationszeit (Modification Time) der Datei.

-r [Datei]

Passt die Zugriffszeit der Zeit der übergebenen Datei an.

-t

Setzt die Zugriffs- und Modifikationszeit entsprechend einer Angabe der Form [[CC]YY]MMDDhhmm[.SS].


tr

  • Pfad: /bin/tr
  • Nutzen: tr vertauscht Zeichen in Daten-Streams.
  • Hinweis(e): Siehe Abschnitt #$ref#tools_cut_past_tr# für eine ausführliche Erläuterung von tr.

Dem Kommando tr werden zwei Parameter übergeben: zum einen eine Liste der zu ersetzenden Zeichen und zum anderen eine Liste der Zeichen, die stattdessen eingesetzt werden sollen.

$ echo 'abc' | tr [ab] [qt]
qtc
$ echo 'qtc' | tr [qtc] [QTC]
QTC

Listing C.13  Beispielanwendung von tr

uname

  • Pfad: /bin/uname
  • Nutzen: uname gibt Informationen zum Betriebssystem aus.
  • Hinweis: Ohne Angabe eines Parameters wird das verwendete Betriebssystem angezeigt.

Tabelle C.30  uname-Optionen

Parameter Wirkung

-a

Kombination der Optionen -mnrsv

-m

Architektur des Systems

-n

Hostname

-p

Prozessorinformationen

-r

Release des Betriebssystems

-s

Name des Betriebssystems

-v

Version des Betriebssystems (unter BSD der Kernel-Name mit Nummer der Übersetzung, etwa EYGO#0)


uniq

  • Pfad: /usr/bin/uniq oder /bin/uniq
  • Nutzen: uniq filtert redundante Zeilen aus einer Eingabe.
  • Hinweis(e): Da uniq redundante Zeilen nur erkennt, wenn diese direkt hintereinander stehen, muss eine Eingabe eventuell zunächst mit sort sortiert werden. Des Weiteren werden unter BSD nur die Nicht-GNU-Optionen (mit einem Strich) unterstützt.

Tabelle C.31  uniq-Optionen

Parameter Wirkung

--version

Gibt die Programmversion aus.

--help

Gibt einen Hilfstext aus.

-c, --count

Zählt die Vorkommen einer Zeile und gibt diese aus.

-d, --repeated

Gibt nur mehrfach vorhandene Zeilen aus (eine Ausgabe pro Redundanzzeile).

-D, --all-repeated

Gibt alle nur mehrfach vorhandenen Zeilen aus.

-f N, -N, --skip-fields=N

Überspringt die ersten N Felder.

-i, --ignore-case

Differenziert nicht zwischen Groß-/Kleinschreibung.

-s N, +N, --skip-chars=N

Die ersten N Zeichen werden nicht in den Vergleich mit einbezogen.

-u, --uniq

Gibt nur die Zeilen aus, die nicht mehrfach vorhanden sind.

-w, --check-chars=N

Vergleicht maximal N Zeichen pro Zeile.


uptime

  • Pfad: /usr/bin/uptime
  • Nutzen: uptime gibt die Uptime des Systems aus (wie lange das System schon läuft), die Anzahl der angemeldeten Benutzer sowie die aktuelle Last.

vi

  • Pfad: /usr/bin/vi
  • Nutzen: vi ist ein beliebter Texteditor.
  • Hinweis(e): Der vi wird ausführlich in Kapitel 6.2 vi beschrieben.

w

  • Pfad: /usr/bin/w
  • Nutzen: w gibt Informationen über die aktuell angemeldeten Benutzer aus.

Tabelle C.32  w-Optionen

Parameter Wirkung

-a

Übersetzt Netzwerkadressen in Hostnamen.

-h

Gibt nicht die Kopfzeile (Ausgabe von uname) aus.

-i

Die Ausgabe wird nach der Idle Time, also der Inaktivitätszeit der Benutzer, sortiert.


wc

  • Pfad: /usr/bin/c
  • Nutzen: wc gibt Informationen über einen Dateiinhalt aus.

Tabelle C.33  wc-Optionen

Parameter Wirkung

-c

Zählt Bytes in einer Datei.

-l

Zählt Zeilen in einer Datei.

-m

Zählt Zeichen in jeder Datei.

-w

Zählt Wörter in einer Datei.


whatis

Siehe man.

who

  • Pfad: /usr/bin/who
  • Nutzen: who gibt Informationen über die aktuell angemeldeten Benutzer aus.

Tabelle C.34  who-Optionen

Parameter Wirkung

-H

Gibt Überschriften für die tabellarische Ausgabe aus.

-m

Gibt nur Informationen über das aktuelle Terminal aus. Diese Ausgabe wird auch durch den Befehl who am i erreicht.

-q

Kurzer Ausgabemodus

-T

Gibt zusätzliche Informationen darüber aus, ob ein Terminal schreibbar (+) ist oder nicht (-).

-u

Gibt für jeden Nutzer die Inaktivitätszeit an.


whoami

  • Pfad: /usr/bin/whoami
  • Nutzen: whoami zeigt den effektiven Benutzer an, unter dem man derzeit arbeitet.

yes

  • Pfad: /usr/bin/yes
  • Nutzen: yes bestätigt Konsolenfragen periodisch mit einem »y« (yes).
  • Hinweis: Wird ein Zeichen als Parameter übergeben, so wird anstelle des »y« das jeweilige Zeichen angegeben.



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